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Biografie Friedel


Friedel    Biografie Friedel

 -  Kapitel 1 - ( Intro)

Als meine Mama Mitte 1951 zum Hausarzt ging, dachte sie erst, es sei „was ernstes“.
Insgeheim wusste sie: Es kann eigentlich nur der Blinddarm sein!
Wider erwarten kam ich dann doch „normal“ zur Welt - `na, wie die Frauen eben „damals“ entbunden haben. Terminlich nicht gesteuert - man war eben da, „wenn`s drauf ankam“.
Leider hatte ich als einziger Katholik in einem evangelischen Kindergarten in Bottrop-Eigen eine schwere Jugend. Später dann, quasi als Häuptling meines Stammes war ich der Kleinste und Jüngste. (Ich weiß nicht warum), aber irgendwie sollte es so sein. Ich protestierte lauthals: „Mama, wenn ich groß bin werde ich Musiker“. Doch Mama entgegnete: „Kind, Du kannst nicht beides haben.“   -  Ja, so war das damals.-

Mit 11 Jahren bekam ich mein erstes Akkordeon und durfte (musste) es einmal in der Woche bei Musiklehrer Mantey (für 12,- DM im Monat) quälen jedoch,  „es“ quälte mich“. 
 Mit 13 wollte ich wie alle „in“ sein und besorgte mir eine „Framus Sorella“ von einem Mitschüler.- Ein Mörderinstrument,  mit einer mehr als fantastischen Saitenlage.  (im 13 Bund konnte man den Zeigefinger ohne Berührung der Saiten durchstecken) aber, ich konnte dann endlich, nach nächtelangem Besingen des Mondes  „House of the rising sun“ fast wie original spielen.
Meine erste Band gründete ich mit 14. Hatte eine TOP- Anlage. Nur die gekaufte von Franz Nentwich war besser. (Fender Box,  16er und Echolette M40 und ET 40) Dazu ein Grundig TK 14 und „hintereinander geschaltet“ ein Telefunken Röhrenradio. (Krach ohne Ende). - Ja, so war das damals.

Nunja, einen Bassisten hatten wir nicht, aber Karl Heinz Nennstiel nutzte seine E-Gitarre ebenso als Bass. Heinz Masanetz fuhr die Rythmusgitarre – leider ohne Tonabnehmer- musste er halt lauter spielen. Oskar Meyer (Gaststätte Hölter in Bottrop) fing mit „OMO-Trommeln“ an  -    Anmerkung der Redaktion (Frank): „Ja, so war das damals !“
Oskar hatte aber schon nach kurzer Zeit „das echte“ Beatles–Ludwig Schlagzeug von seinem Onkel bekommen. Jetzt brauchten wir nur noch einen Manager! Es wurde der Schrecken der Overbergschule Karl-Heinz Wiebe   -         

 - Kapitel 2.  (Musikalischer Lebenslauf)
 
Noch während der Geburt „Gesangsunterricht“, mit 12 Jahren Akkordeonunterricht
mit 14 meine erste Band  „The Butlers“, Proberaum im Kohlenkeller der Berufschule.
Mit 16 Jahren meinem Mitschüler Jürgen Pluta (viel später bei Wallenstein) die ersten Griffe auf der Gitarre vermittelt. Heute: Ein Profi unter den Musikern.
Nach meinem Wehrdienst bei der Marine Flensburg als Techniker und Verkäufer im Musikhaus Baron in Gelsenkirchen gearbeitet.
1979 bis 1986: Feuerwehrband „Rolli Weiß“ der Berufsfeuerwehr Bottrop. (Just for fun, - nur für Feuerwehrveranstaltungen, wenn`s also brennen sollte)
1988/89 als Rythmusgitarrist bei „Les Dominants“ 1991/93 als Bassist bei „Travelling Five“  - (Countrymusic)
ab 2000 auch als Alleinunterhalter “FRITZ”
ab 2008 als Rythmusgitarrist bei „Three And One“ wieder in Botrop - (Oldieband).
Körpergröße 1979: 1,73m,  seit 1986  1,71m, Tendenz fallend.
Geschieden: ca.5 Jahre zu spät, Kinder: Melde gehorsamst das „Ja“
Derzeitige Freundin: Marquee Burns  (Engländerin)
Hobbys: Mit den Füßen auf dem Boden bleiben und stets ein offenes Ohr zu haben.
Lebensziel:  Mit Johannes Hesters und Paul Mc Cartney  „Nowhere man“ – singen!

PS: Neben meiner Selbständigkeit unterrichte ich als Musiklehrer an der Musikschule Bottrop-Kirchhellen.

. . .   so jetzt reicht`s . Come on let`s dance and let the good times roll .

 JOY